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Multitasking in der virtuellen Realität der Gegenwart

ein experimenteller virtueller lebensraum

global und so

Veröffentlicht am 30. Juli 2008 von multi in Humanes

moin,
bin gerade beim stoebern im internet auf folgendes gestossen:
      
GOOD ist eine medienplattform fuer leute, die gut leben wollen und gutes tun wollen -> link


Ausserdem Al Gore's Film "an unconvenient truth" - "eine unbequeme wahrheit"


ebenfalls eine amerikanische produktion und dementsprechend amerikanisch ist auch das denken und die botschaft.
aber letztlich leben wir ja nunmal alle auf der selben erdkugel,
und die ist nun global....

mache mir auch so meine gedanken, in welcher welt ich in 50 jahren leben werde (sollte ich so alt werden...).
bloede gesagt haben wir als menschen das ja in der hand, nur leider passiert so viel schlechtes/boeses.
angefangen in deutschland ueber den fortschreitenden zerfall der bevoelkerung, nicht zuletzt in arm und reich.
der wahnsinn, der taeglich auf den strassen stattfindet.
ein medizinisches system, welches die ethik ueberholt hat.
eine wissenschaft, die die science-fiction eingeholt hat.
    (z.b. wie ich irgendwo in der wueste stand und mein handy klingelte.         freunde von der anderen seite der erde fragten, ob ich lust haette, karten zu spielen...)
das sind ja alle mehr oder weniger keine klimaprobleme, aber sie gehen einher mit einer wegwerf-mentalitaet, umweltverschmutzung, atomarer strahlung und einer stetig wachsenden bevoelkerung.

ich denke da immer daran, dass wir den ast absaegen auf dem wir sitzen...
oder an geschichte der fuechse, die auf eine bis dato unentdeckte insel gelangten, welche voller hasen war...
1,3 mrd chinesen wollen auch alle fliessend strom und n auto, obwohl sich hier in deutschland noch nicht mal jeder n auto leisten kann...

es ist schon eine kranke welt in der wir leben.
und ab und an faellt es mir schwer, im angesicht dieser welt den optimismus nicht zu verlieren.

geh ich doch erstmal wieder ins bett...
cheers
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erinnerungen 06

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi

die folgenden erinnerungen entstehen gerade, anderthalb jahre spaeter, wieder zurueck auf der nordhalbkugel, in meiner stadt.

gewidmet sind sie meinen eltern.
schreiben ist halt manchmal einfacher als reden...

"es regnete jeden tag, es war heiss, die sonne brannte gnadenlos (wenn es nicht regnete). alles war fremd. baeume und blumen gaben der luft einen anderen duft. die stimmen klangen fremd und ich verstand kaum jemanden.
nur das meer klang gleich.
und den kleinen brummer, welcher mich besuchte, erkannte ich auch wieder!

ich verbrachte den ersten tag schlafend, wachte nach 14 std auf und ging an den strand. ich fuehlte mich so einsam wie nie in meinem leben.
ich lief eine runde, versuchte einen handstand oder zwei und horchte, wie mein koerper sich nach dem flug anfuehlte.
zumindest physisch war ich halbwegs fit, psychisch fuehlte ich mich so durchgeschuettelt wie nie zuvor.
na ja doch, bevor ich von zuhause wegging, war ich schon reichlich durchgeschuettelt.
allein die situation, in der ich jetzt war, aenderte allerdings alles.
trinity beach, cairns, queensland, australien.
die sonne ging hinter den baeumen auf und ich lief auf den huegel, um sie zu spueren. auf dem weg sah ich erst eine spinne, welche so gross wie mein handteller war und dann ein rudel kaengurus, welches vor mir aufstiebte und fluechtete. in queensland sind die ja eher klein, so hoch wie ronja etwa, auf den hinterbeinen.
ich verbrachte den tag damit, zum naechsten strand zu klettern, am wasser entlang, auf den felsen.

am naechsten strand gab's ein schwimm-netz. da quallen-saison war, war das schwimmen am strand lebensgefaehrlich, wie ueberhaupt so einiges in australien.

nicht dass deutschland ungefaehrlicher waehre, aber es ist schon allein von den zahlen her ein krasser unterschied, siehe link vs link

die weiten australiens habe ich in deutschland so noch nicht gefunden... 
Wie es in deutschland unter wasser aussieht seht ihr z.b. in dem kitevideo.
man sieht so ziemlich nix...
ok, auch down under und woanders gibt es tage mit so schlechter sicht, dass man seine ausgestreckten arme nicht mehr sieht in der bruehe.
aber oft ist es so,    ------------------->
gute 15-20 meter, bevor sich alles im blauen verliert.
das sind die tage, die es wert machen!

zurueck zu meinen ersten tagen in australien:
die menschen sind offen, hilfsbereit, schnacken, fragen und helfen.
n paar sind schlecht gelaunt, die gibts ja auch immer...

ich hab erstmal mit jedem geredet, der mit mir reden wollte. oder vielmehr geradebrecht, mein englisch war nach mehreren jahren ohne uebung doch arg aufbaubeduerftig.
dank meines elektronischen uebersetzerleins eignete ich mir jedoch bald ein alltaegliches vokabular an und lernte dabei einige menschen kennen.

es reichte oft schon, am strand nach feuer fuer die selbstgedrehten zu fragen, um auf ein bier und eine heimfahrt samt anschliessender party eingeladen zu werden.
und auch wenn bierfragen bei australiern glaubensfragen sind, so ist an ihrer feiermentalitaet wenig zu ruetteln.

das sprichwort sagt:
"work hard, play harder..."

und dass die arbeit da unten anstrengend sein kann, habe ich erfahren.
aber das kommt spaeter, jetzt erstmal gute nacht!

multi
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100%

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi in experimente

weiter unten ist das foto geposted, hier der text dazu:

100%
Auf die Innenseite der rechten Ferse taetowiert. Kopfueber.

Was heisst das? Wofuer steht das? Wie konnte es dazu kommen?
Nun, es ist meine Taetowierung!
Seit ueber 10 Jahren dachte ich darueber nach, mich
taetowieren zu lassen.
Taetowieren heisst, mit Tinte ein Bild, eine Aussage, unter
die Haut stechen zu lassen. Dauerhaft.
Eine Taetowierung zu entfernen heisst, Narben zu
hinterlassen. Also auf jeden Fall ‘ne lebenslange
Erinnerung.
Und keine Entscheidung, die aus einer Laune heraus oder im
Suff getroffen werden sollte.
Daher liess ich mir Zeit, suchte nach dem passenden Motiv,
der passenden Stelle auf meinem Koerper.
Eine Taetowierung ist eine Aussage, ein Statement, eine
Zierde, Lebenseinstellung, Erinnerung, Provokation und noch
viel mehr.
Meine Taetowierung ist in erster Linie eine Erinnerung.
Da ich Sie auf meiner Haut trage, sehen es andere Menschen
genauso wie ich, so Sie denn gucken. Und da ich in einer Welt
der Vorurteile und Aengste lebe, waehlte ich eine eher
unauffaellige Stelle, meinen Fuss.
Den Rechten, aus dem Gefuehl heraus, allerdings ohne nationalsozialistischen hintergedanken.
Wenn ich Socken trage sieht Sie niemand.
Barfuss oder in Schuhen ohne Socken sehen es nur wenige.
Ich sehe es jeden Tag.
Das Motiv “100%” steht fuer Mich, mein Leben und was ich
daraus mache. Es erinnert mich daran, dass ich jeden Tag,
jeden Moment, nur einmal erlebe; im Hier und Jetzt lebe.
Und da ich, soweit ich glaube, nur ein Leben habe, gilt es,
dieses zu meinem Gefallen zu leben.
“100%” steht ausserdem fuer “100 aus 100, alles, total, insgesamt”.
Also fuer Mich, meine Familie, meine Freunde, meine Welt,
meine Realitaet. Alles und Jeden.
Wie Yin und Yang und Carpe Diem.
Individuell und umfassend, alle Moeglichkeiten
einschliessend, wie mein Leben halt.
100% die Chance, aus jedem Moment und somit meinem Leben
ein einhundertprozentig gelebtes Leben zu machen, jede
Sekunde zu nutzen, fuer was auch immer ich will.

Was ich will ist eine andere Geschichte…
100% von dem, was ich leisten, geben, teilen kann.
100% weil es (fuer mich) als Tattoo einzigartig ist, nicht
abgetreten und 100-fach kopiert.
100% da ich aus einer technisierten Welt komme, einer Welt
der Zahlen und Masseinheiten.
100% meint immer: komplett, im Ganzen, mehr geht nicht. Im
Grossen wie im Kleinen, ganzgrossen und ganzkleinen.
Um mich daran zu erinnern (und jeden, der es wissen will),
jeden Tag, habe ich mich taetowieren lassen.
Oder weil ich so Vergesslich bin?!

obigen text hab ich im fruehjahr 2007 geschrieben, in Cairns, Australien.
Kommentare

was sind trackbacks?

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi

Kommentare

zu den kommentaren

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi

sind kommentiert, muessen also von mir einzeln publik gemacht werden.
fragen?
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Walk Hard

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi


        Walk Hard - Die Dewey Cox Story
             link
vorhin gesehen
beruehrt gewesen von den bildern,
den symbolen.
an "Superbad" erinnert worden.
gedacht
"notiz an mich: weiterempfehlen!"

und n video dazu:

Kommentare

film roger

Veröffentlicht am 29. Juli 2008 von multi in experimente

wer blumentopf kennt, weiss wovon ich rede:

"Klappe eins - Kamera läuft, Kameramann bin ich, mach meine beiden
Augen auf, dann ist die Kamera an.
Der Film Roger läuft seit 1974, jeder Tag Premiere, Wiederholungen gibts nicht. Sieben Tage in der Woche, ständig kommen neue Folgen, und nicht einmal ich selbst weiss wieviele noch folgen werden.
Ob mein Leben bald eingestellt wegen zu geringer Einschaltquoten, oder gar die Produktionskosten in die roten Zahlen gehen !?
Das werden wir schon sehen! Doch solange meine Kameras noch drehn , da geht nichts verlorn, denn zwischen meine Ohren sitzt der Film direkt in meinem Kopf - Aufnahme nonstop bis mein Herz nicht mehr klopft , und ich frag mich zu oft: Hab ich nich zwanzig Jahre Filmmaterial verschwendet für 'nen Streifen, den doch eh niemand sendet ?

Ich bin ein Schauspieler, der das Drehbuch nicht kennt, und hoffe jeden Tag
auf nen Happy-End, denn das ist der Film Roger.
Ich die Hauptbesetzung - Fehlbesetzung, ohne Hoffnung auf Oscar.

Klappe zwei - nächste Szene: der Roger rappt die zweite Strophe von
seinem Solo-Lied ins Mikrofon, alle verstanden? OK, weiter geht's.
Und klappt sie nicht beim ersten Mal und auch nicht zweiten dann wär das
wirklich beschissen. Denn auch Verpatzer bleiben in meinem Film, es
gibt keinen Schnitt. Und von der Filmkritik krieg ich dann 'nen Arschtritt
: " Ey Roger, du bist schon ein verdammt schlechter Schauspieler !" Ist
mir doch scheißegal, weil der Oscar nie mein Ziel war. Ich spiel mal
Loser mal Gewinner , mal spiel ich den Normalen , dann den Spinner ,
doch ich selbst bleib ich immer .

-Chorus-

Klappe drei - ich mach was ich will, koste es was es wolle. Denn ich bin
meine eigene freiwillige Selbstkotrolle. Ich lebe Freestyle - alle Dialoge
werden improvisiert, und keine Szene von meinem Leben wurde
vorher einstudiert. Ob sie gut wird - ist bei mir keine Schnitt- sondern
reine GlücksSache; und deshalb hats auch keinen Sinn, wenn ich mich
verrückt mache. Denn wenn ich mein Rolle zu ernst nehm, dann kann
ich nicht mehr lachen und aus meinem Leben wird langsam ein Drama.
- OOHH !
Props an die Nebenrollen, an meine Freunde und Freundin, die mich
unterstützen an alle die ich kenn, ihr seid mehr als Statisten. An meine
Homies vom Topf, die seit einiger Zeit an meiner Filmmusik
mitmischen. Ich rap ein Stück für meine Soundtrack, zu dem bald alle
hüpfen. Mein Drehort ist die ganze Weltkugel und für mich gibts kein
Double oder Zweitbesetzung. Ich drehe jetzt und hier an einem Film,
dessen Sinn und Zweck ich selbst nicht 'kapier' . Und ich frag mich
manchmal : "Wieviel Zeit hat man in einem Film von Anfang bis zum Abspann ??"


zumindest ist das laut mldb.org link der text, welchen roger  auf der platte  "kein zufall" ins mikrofon rappt.

ein song, der mich schon seit einer weile durch mein leben begleitet.
von vielen menschen habe ich gehoert: "pst, dies ist ein lied zum zuhoeren!"
also hab ich immerwieder hingehoert.
gelernt, was ich lernte und gelebt, wie ich lebe.

da ich nicht rappen kann, lebe ich mein leben auf meine weise.
mache sport, schaue mir die welt an, denke und kombiniere.

da kommt dann schon mal sowas bei raus wie dieser blog, welchen du gerade liest.
ist auch eigentlich eher ein experiment:
wieviele menschen kennen den song da oben?
und wenn ihr ihn kennt: hat er euer leben beeinflusst bzw habt ihr ihm einfluss gewaehrt?
was beruehrt euch?

schon klar, dass das hier n blog ist und kein forum, aber wir haben ja immerhin web2.0 heutzutage (1:40, 29.7.08), schreibt halt nen link in den kommentar...

ach ja, das video dazu:


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zur info das intro samt motto

Veröffentlicht am 25. Juli 2008 von multi in infos

an anderer stelle schon gesagt, jetzt hier nochmal:

dieser blog ist eine reine virtuelle spielwiese.

da ein grosser teil der "probleme" dieser welt Kommunikationsprobleme sind, ist das motto hier:

"100% Kommunikation!".

alles darf gedacht und gesagt werden. tabu-themen dürfen und muessen genauso thematisiert werden wie alltägliches.

Der Unterschied zwischen Denken und Handeln ist das tun.
Und das "tun" wirkt auf die Welt, in der wir alle Leben.

Es geht quasi um Leben und Tod und alles dazwischen.

Wobei der Tot eh so manches
relativiert...

Umso komischer, dass sich so viele Menschen mit diesem uns alle verbindenden Finale so wenig auseinandersetzen!

aber ich schweife ab.

---

jemand, ich glaube ein auto-bauer, sagte mal:

"denken ist die schwierigste tätigkeit, die es gibt.
deswegen machen es so wenige."


ich bin auf jedenfall oft verwirrt, erschrocken, veraengstigt, verstoert, gestoert, gefangen, verlaufen und umnaechtigt.
aber eben auch mal klar, bewusst, equalized/ausgeglichen, schwebend, meisterhaft, genial, intelligent und lieb.

ausserdem bin ich auch vieles mehr, daher der nickname "multi".
kommt nicht von mir, kommt von von kolleginnen und der name steht seit her fuer die diversitaet dieses lebens.

am liebsten moechte ich alles machen, und zwar sofort!

und alles heisst so ziemlich alles.
alles mal ausprobieren, sehen, hoeren, riechen, schmecken, tasten.
erleben halt, das ganze leben.

(oder auch: leben als erfahrungsfeld)

100% ein leben leben.

das foto dazu:



















Hier ein Lied, die Tat dazu:

Schliesse deine Augen und höre das Lied. Verstehe den Text.



Der Text dazu:

Du warst schon lange da und du wirst immer sein,

solang die Luft deinen Schall trägt.
Du bist das Bindeglied das alle Welt vereint,
Was uns den Schutz und Halt gibt.
Ich glaub ich seh dich schon als meine Religion an,
Aus der ich Kraft zieh. (yeah)
Du baust mich auf und du bringst mich durch,
Ohne dass ich dir zu Last lieg (yeah)

Du bist ein Teil meiner Geschichte
Mit so verschiedenen Gesichtern
Ich kenn dich noch viel länger als mich selbst
Noch länger als das Licht der Welt.
Ich hab dich schon gesprochen, noch bevor ich Wörter kannte.
Egal wie ich auch drauf war, du warst immer die Konstante.
Konnte noch nicht laufen, doch du brachtest mich zum fliegen (yeah)
Und das mit Sicherheit und Frieden (yeah)

Durch dich entdeckte ich soviele Seiten
Und soviele Möglichkeiten Stile zu entfalten.
Du lässt mich reisen, du lässt mich risen yo.
Und es hört wohl nie auf.

Du nimmst mir das Gewicht in harten Zeiten,
Hilfst mir meine Horizonte stetig zu erweitern.
Du bringst mich wieder runter
Oder kickst mich wieder rauf.
Ja, ich kann sagen, dass ich dich zum Überleben brauch!
Und ich sing dir:

Du warst schon lange da und du wirst immer sein,
Solang die Luft deinen Schall trägt.
Du bist das Bindeglied das alle Welt vereint,
Was uns den Schutz und Halt gibt.
Ich glaub ich seh dich schon als meine Religion an,
Aus der ich Kraft zieh. (yeah)
Du baust mich auf und du bringst mich durch,
Ohne dass ich dir zu Last lieg (yeah)

Du bist ein Teil jeder Bewegung
Und bist geprägt durch die Umgebung
Doch mir ist ganz egal was andere Hörn
solange sie dich nicht verstehen.

Du bist die stärkste Kraft die mir bisher bekannt war,
Dafür, dass ich Dich formen kann bin ich unendlich dankbar.
Eines der größten Geschenke,
doch ich geb dich gerne weiter,
weil ich weiß, dass du immer bei mir bleibst. (ya)

[Musik] ich hab immer an dich geglaubt
[Musik] doch zuviel haben dich schon missbraucht
[Musik] mit Scheiss-Gesang und miesem Sound
Doch du warst immer stark in den Stunden des Stumpfsinns.
[Musik] Ich hab immer darin vertraut
[Musik] doch später ham sies nicht verkauft und die
[Industrie] den ganzen Schrotter einstampfen, statt uns zu vergiften.
Wir brauchen Sounds die upliften.

Du warst schon lange da und du wirst immer sein,
Solang die Luft deinen Schall trägt.
Du bist das Bindeglied das alle Welt vereint,
Was uns den Schutz und Halt gibt.
Ich glaub ich seh dich schon als meine Religion an,
Aus der ich Kraft zieh. (yeah)
Du baust mich auf und du bringst mich durch,
Ohne dass ich dir zu Last lieg (yeah) (2mal)

 



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es ist da! das kite-video!

Veröffentlicht am 24. Juli 2008 von multi in sports

es ist soweit:
das lange angekuendigte und heiss erwartete kite-video ist fertig!
in jahrelanger handarbeit wurden nur die erlesensten szenen detailverliebt zusammengesetzt
(wobei ein tesa-film verwendet wurde, welcher sonst nur zur reparatur von schallplatten (siehe-> link) benutzt wird!)
erstellt wurde jenes so muehsam veredelte material von einem der besten kamera-maenner seiner branche, geleitet und im einklang mit seinem ebenfalls herausragenden regisseur, welcher es verstand seine akteure ("seine kuenstler!" wie er zu rufen pflegt...) meisterhaft in szene zu setzen.
abgerundet wurde dieses grossartige werk in der digitalen dunkelkammer.
auf die sekunde wurden aktion und musik abgestimmt, schoenheitsfehler retouschiert, helle bereiche abgedunkelt, dunkle bereiche erhellt, abgruende ausgelotet und was sonst noch so in dunklekammern passiert.
(das kind der sekretaerin wird auf team-abstimmung hin "Bob" genannt und von allen akzeptiert werden...)
aber nun genug der langen worte, hier erstmal das video:



is teilweise n bischn schnell, was daran liegen koennte, dass die geschwindigkeit auf den 2fachen wert des normalen erhoeht wurde. hintergedanke ist das aufnehmen laengerer videos in kuerzerer zeit, was eine zeitersparnis ermoeglicht. in zeiten steigender rohstoffpreise ist es nur eine frage - genau, der zeit, - bis webspace sooo teuer wird, dass wir uns das alles nicht mehr leisten koennen.
denke ich zumindest.
also schon mal das sparen anfangen.
ich koennte ja auch noch mal ne langsame version basteln.
aber ist das gewollt?
bitte mal feedback, ob das hier oben gezeigte zu sehr am zahn der zeit saegt!





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normaler text

Veröffentlicht am 22. Juli 2008 von multi in infos

eine weitere seite im datenstrom des weltnetzes.
nicht noetig, aber gewollt.
ein freiraum fuer ideen, gedanken und beobachtungen.
ein ort zum austausch, zur erinnerung, zum kennenlernen.
ein platz im öffentlichen raum.

Multi ist neugierig auf diese welt, in der wir alle leben.
und schaut sich gerne um.

z.b. der heutige tag:

begonnen hat alles schon gestern, also wachte multi heut morgen auf einer  couch auf, aber das war ok.
es gab kaffee, broetchen und ein intensives gespraech ueber das leben als solches, den umgang miteinander, schlägereien und gewalt, kinder, alte und noch nicht so alte.
es ging um ideale, persönlichkeit, individualität und den niedergang der menschheit.
angenehme zwei stunden gepflegter konversation mit einem neuen bekannten.

Führt multi öfters und gerne, notfalls mit sich selber.
Gedanken und Beispiele aus diesen Konversationen landen u.a. in diesem blog.

Welcome to multi´s world. same same, but different.

z.b. ist Multi derweil zu der ansicht gelangt, dass wir als Menschheit uns selbst und einen grossteil des existierenden Lebens, wenn nicht alles, auslöschen können. multi hält sich für einen menschen.

Wir als Menschen haben das Potential dazu, Kraft unseres Geistes.

---
englisch für anfänger:

ex·tinct [ik stíngkt]
adjective
1. having no living members: having no members of the species or family in existence, as is the case with many organisms known only from fossils
2. no longer in existence: having died out or ceased to exist
  • relics of extinct and forgotten civilizations

Microsoft® 2008® . © 1993-2007 Microsoft Corporation. All rights reserved.

---

recht viele menschen widersprechen multi an diesem punkt und sagen, es sei doch alles gar nicht so schlimm und es währe ja auch noch jede menge natur da. Ausserdem habe es schon lange keinen grossen Krieg mehr gegeben usw...

Ja, wir haben eine lange, umkämpfte Geschichte, kamen aus der Savanne, breiteten uns aus, dominierten alles andere.

und jetzt, am Ende der ersten Dekade des neuen Milleniums, sind nun mal 6,5 milliarden Leute, schätzungsweise.

Aber so ganz genau weiss das anscheinend keiner,
es kommen und gehen ja ständig welche...

wir leben ueberall wo es schön ist,
und aus platzmangel auch fast ueberall sonst.

bis auf die tiefsten Tiefen des Meeres haben wir diesen planeten recht gut ausgekundschaftet und uns zu eigen gemacht.
Nun gut, den Mond kennen wir ja inzwischen angeblich sogar noch besser als die Erde. Oder kennen wir die Erde gar nicht so genau?

eigentlich ja schon, zumindest die westliche, zivilisierte, aufgeklärte Welt...

Wie es in afghanischen Bergdörfern aussieht wissen die meisten hingegen nur vom TV.

Do you watch TV on a daily basis?

für multi sieht es so aus, als hätten TV
, Coca-Cola und Kapitalismus zusammen mit den Millionen anderer Firmen dieser Welt diesen Planeten zu einem Ort gemacht, an dem es oft nur noch um schneller, weiter, hoeher und groesser geht.

menschheitsgeschichtlich lange zeit ok, dieses verhalten des Predators am Ende der Nahrungskette, zumal wir da ja lange zeit nicht waren. die paar menschen, die es anfangs gab, mussten sich in einer harten umwelt behaupten um zu überleben, um die Vorfahren der Urahnen unserer Gross- und Eltern zu zeugen. Und hier sind wir: multi, Du. Ich?

Leben heisst Kämpfen!

Damals galt es, gegen Säbelzahntieger, Naturkatastrophen, aggressive Nachbarn und tausende anderer Gefahren zu bestehen!

heute sind die Methoden subtiler.
es geht, wie immer schon, um die existenz.

deswegen
lernten Menschen, in Gruppen zu überleben, sich gegenseitig zu helfen, zu schützen. Das Feuer, der erste primitive Knüppel veränderten das Weltgeschehen rapide, die Jahrtausende verstrichen, frühe Kulturen entwickelten sich. Die Kulturen kamen und gingen, lernten voneinander, bauten aufeinander auf. die letzten paar hundert jahre gipfeln nun in der globalen  Hochkultur der heutigen Gegenwart vor 2012.

aus der Terra Incognita ist das globale Dorf geworden, in welchem Du und Ich leben, hier gemeinsam mit Multi. Ich?

Ein riesiges Experiment, und du weisst ja, wie Experimente manchmal verlaufen.  Unvorhergesehen, z.B.

jedes Individuum der menschlichen Art hat nur eine Zukunft, auch Du. auch die erde, dieser kleine blaue planet im riesig grossen weltall, den wir menschen heimat nennen.

und es ist mal wieder zeit, sich um den fortbestand einer hochkultur sorgen zu machen. multi´s kenntnis nach sind die anzeichen der drohenden katastrophe nicht länger zu übersehen.
Wir werden alle sterben, verschwinden.
Jeder einzelne Mensch, welcher diesen text liest, für sich.
oder alle zusammen.
oder ein paar in kleinen grüppchen.

Wie auch immer, das Individuum ist immer Teil seiner Artgenossen.

"Kein Mensch ist eine Insel, ganz für sich..."

jedes kind hat eltern. eine familie, verwandte, freunde, bekannte hingegen nicht unbedingt.

Ein mensch für sich ist schwach und sterblich.
grössere Zeiträume überstehen wir nur als Generationenteams.

paulo coelho hat dazu geschrieben, dass der krieger des lichts darueber nachdenkt, wie sich seine aktionen auf die fünfhunderste generation, die nach ihm kommt, auswirken.

viele menschen, die multi so kennt und kennengelernt hat, scheinen teilweise nicht mal bis zum naechsten tag zu denken...

"denken ist ja eh die schwierigste arbeit, wo gibt. deswegen tun es so wenige."

multi versucht's trotzdem immer wieder mal und hälte hier jeden,
den es interessiert, ueber seine gedanken auf dem laufenden.

wobei dieser blog auch nur einen allerkleinsten teil von dem wiederspiegelt, was so in der welt passiert.

"Leben lernen - lernend Leben
und doch weiss ich, dass ich nie alles sehen, erleben und machen kann.
der tod als ende meines lebens wird sich beizeiten einstellen und oft warte ich auf diesen guten treuen freund wenn der wahnsinn der welt mal wieder an meiner seele frisst." quasi

oder auch:

"ideale sind wie sterne: ich kann sie nur schwer erreichen,
aber ich kann mich an ihnen orientieren."

----

ich mach später weiter damit, meinen gedankenmuell hier auszubreiten und zu sortieren, aber ein fakt noch:

---

ist bekannt, dass es in china ueber 100 staedte gibt,
die mehr als eine million einwohner haben?
gibt ja auch nur schlappe 1,3 milliarden chinesen...

und multi hat erstmal englisch gelernt...

ach ja, zu den umlauten:
multi benutzt multiple tastaturen, nicht jede davon hat umlaute...

cheers, multi

kleingedruckt: sofern nicht explizit betont sind die geschlechtsformen der verwendeten bildschrift als unbedeutend wahrzunehmen. auch rechtschreibung ist frei.
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