heute Battlefield 2.
Bisherige Spiele dieser Reihe waren z.B. Oblivion oder Gothic 3
Battlefield 2 ist quasi der Nachfolger von Battlefield Vietnam, und so wie sich die realen Kriegsschauplätze gewandelt haben, haben sich auch beim virtuellen Krieg die Scenarien verändert (z.b. heisst eine Karte: Gulf of Oman) sowie die Waffen.
dazu erstmal das offizielle Intro zum Spiel:
Vielen Menschen unverständlich ist die Faszination dieser Spiele, doch neben dem spielerischen Geschick ist für mich in erster Linie das Zusammenspiel von bis zu 32 Spielern in einem Team, die erforderliche Taktik und Kommunikation reizvoll.
Dass ich dabei mit "Spielzeug-Waffen" auf Pixel schiesse kommt mir nicht schlimmer vor als beim Schach einen Gegner in den Schachmatt zu drängen oder in einem Kampfsport einen gegner auf die Matte zu nageln.
Und genau darum geht es ja, durch Einsatz aller zur verfügung stehenden Mittel die eigenen Interessen durchsetzen.
Machen die Ami´s im Irak, wir im Hindukusch, die Russen habens in Afghanistan versucht, die Franzosen waren in Afrika, die Spanier in Süd-, die Engländer in Nordamerika. Von den übrigen Nationen zu schweigen, hat doch so ziemlich jedes Land seine Schandflecke in der Geschichte...
Aber so schlimm das reale Geschehen auf dieser Erde ist, so egoistisch schreibe ich hier über Computer-Spiele.
Was mir am meisten Spass brachte (spiele BF2 z.Zt. nicht mehr) war immer das Fliegen. Und da reale Hubschrauber sehr teuer sind habe ich gerne die Gelegenheit genutzt, um in einer technischen Simulation meine flugkünste ohne reale Gefahr für Leib und Leben meine Flugkünste zu verbessern.
Dass es bei BF2 eine Rangliste gibt, die sich z.b. aus eigenen "Abschüssen" und virtuellen Toden zusammensetzt macht das Ganze noch interessanter.
Bequem vom Sessel aus kann ich die Herausforderung mit quasi der ganzen Welt aufnehmen und so zu einem der Weltbesten in diesem Spiel werden.
Natürlich ist es eine andere Art Sport/Spiel als Laufen, Werfen, Springen oder schwimmen, aber auch in diesem Spiel entscheiden meine persönlichen Fähigkeiten und Entscheidungen über Sieg und Niederlage.
Dass diese virtuellen Erfolge nur für und bei Menschen zählen, die auch ein irgendwie geartetes Interesse in diese Spielwelt haben führt natürlich zu einer Menge von Reibungspunkten mit Mitmenschen des täglichen Lebens, die dieses Interesse nicht teilen.
Oder anders gesagt kenne ich nur wenige Menschengemeinschaften, in denen Alle ein Interesse an Computerspielen allgemein, geschweige denn BF2 im Einzelnen haben..
Wobei obiger Absatz in der spezialisierten Welt von Heute auf viele Dinge zutrifft. So interessiert sich ein Bankangestellter evtl für den Körper einer Krankenschwester, will von ihrem Beruf aber nichts Wissen, da ihm beim gedanken an Blut immer schlecht wird.
Die Krankenschwester hingegen ist es gewohnt, vor dem Frühstück Menschen sterben zu sehen, interessiert sich aber einen Scheiss für die Zahlenwelt ihres Gatten. Aber er sieht gut aus, und so bildet sich eine grössere Schnittmenge dieser Beziehung aus einer körperlichen Anziehung und eine kleinere aus gemeinsamen beruflichen Interessen.
Aber das hat ja auch schon wieder nichts mit Computer-Spielen zu tun!
Hier erstmal ein Video, dass (zumindest den englisch-sprachigen) einen Blick hinter die Kulissen gewährt:
Dass es bei Computerspielen sowieso nicht immer nur um "fraggen" geht, zeigt ein Besuch der Seite www.machinima.com.
Aber das ist auch schon wieder "off topic", also ende